14.09.2025 | Medienmitteilungen

Bundesrat Martin Pfister und sein VBS behaupteten noch vor wenigen Wochen eisern, die F-35-Flieger würden für einen Fixpreis geliefert und 36 Stück seien für die Sicherheit der Schweiz unerlässlich. Nun berichtet die NZZaS, dass Armasuisse die Bereitschaft der US-amerikanischen Regierung kenne, auch weniger Jets beziehen zu können. Balthasar Glättli, Nationalrat der GRÜNEN, sagt: «Das ist keine Lösung und lässt die wichtigsten Fragen offen: Weiterhin gibt es keinen Fixpreis. Und damit kein Kostendach von 6 Milliarden. Zudem werden die Jets praktisch ohne Bewaffnung geliefert: Sie könnten Feinde zwar erkennen, aber ernsthafte Angriffe ohne zusätzliche Munition faktisch nicht bekämpfen.»

Auch Joris Fricker, politischer Sekretär der GSoA, meint: «Nicht funktionsfähige israelische Kriegsverbrecher-Drohnen und nun noch ein weiterer Kuhhandel mit den F-35-Kampfjets der Trump-Regierung? Es reicht!» Während sich die Schweiz im Zollstreit mit den USA befindet und eine desaströse Taktik fährt, fehlt ihnen auch beim Kauf des F-35 der Mumm. Linda de Ventura, Nationalrätin der SP schliesst: «Der Kauf der F35 muss sofort abgebrochen werden. Dieser Kampfjet stellt ein ernstes Sicherheitsrisiko dar und ist ein finanzielles Desaster.»

Die Stop F-35-Allianz fordert ausdrücklich, den Kauf des F-35 unverzüglich zu stoppen. Jede weitere Ratenzahlung macht den F-35-Holzweg teurer, schwächt die Verhandlungsposition der Schweiz und schadet unserer Sicherheit.

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